Roy Lichtenstein

Roy Lichtenstein wurde 1923 in Manhattan geboren. Er studierte an der „Art Students League“ in New York und an der „Ohio State University“ in New York. In den Sechzigern erhielt er eine Gastprofessur am Douglas College in New York und wurde neben Andy Warhol, Claes Oldenburg, James Rosenquist und Tom Wesselmann zu einem der bekanntesten Vertreter der New Yorker Pop Art Bewegung.
Er setzte sich zunächst mit der amerikanischen Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, vor allem mit dem Abstrakten Expressionismus, auseinander. Später entfernte er sich langsam von dieser Bewegung und näherte sich der New Yorker Pop Art Szene, die sich auf die Verbindung zwischen Kunst und Alltagskultur konzentrierte. Seine Bildsujets entnahm er aus den populären Massemedien, d.h. aus dem Repertoire der Werbung, der kommerziellen Grafik und aus Comics, die er mit Hilfe eines Projektors vergrößerte und die dabei entstehenden Rasterpunkte auf die Leinwand übertrug. Auch griff er auf bekannte kunsthistorische Vorbilder oder Künstlerpersönlichkeiten zurück und verlieh ihnen seine eigene Note.

Roy Lichtenstein starb 1997 in Manhattan, New York.



Foto: ©Estate of Roy Lichtenstein